Aber jetzt: Ab in die Schule!

Hallihallo!

Jetzt bin ich schon fast zwei Wochen in Schottland und die Zeit vergeht echt superschnell. Ich habe kaum Zeit hier etwas zu schreiben. Ich hoffe, dass nur die Anfangszeit so stressig und hektisch ist. Aber ich nehme mir jetzt einfach mal die Zeit, um endlich wieder etwas zu schreiben.
Ich erzähle euch einfach mal, wie die erste Woche so war.
Meine erste Nacht in Schottland war super gut. Ich habe wunderbar geschlafen (vielleicht auch wegen der ganzen Aufregung und dem Stress, die ich vorher hatte). Der Sonntag an sich war dann eher entspannt. Wir waren mit dem Hund draußen unterwegs und haben uns über dies und das unterhalten. Als wir mit dem Hund Gassi waren, hat die Sonne geschienen. Dennoch hatte ich meine Wind- und Wetterjacke an. Währenddessen sind uns ein paar Menschen entgegengekommen, die aber nur im T-Shirt oder in kurzer Hose rumgelaufen sind. Ich habe mich in dem Moment gefragt, ob sie denn verrückt sind und ob sie nicht frieren.
😉

Der Montag war ähnlich. Joy musste arbeiten und ich hatte meinen letzten freien Tag, bevor die Schule wieder losging. Ich habe also schön ausgeschlafen und eigentlich den ganzen Tag nur entspannt! Das war super 😀

Am Dienstag ging es also zur Schule. Aber nicht direkt. Ich musste erst um 11 Uhr dort sein, weil ich mich dann mit einer Lehrerin getroffen habe. An dem Tag hätte ich auch ausschlafen können, habe ich aber nicht. Denn Joy hat mir an dem Vormittag Stonehaven gezeigt, die Stadt, wo auch meine Schule ist. Bevor es zur Schule ging, waren wir noch in einem Café und haben eine heiße Schokolade und einen Tee getrunken.
Dann ging es los. In der Schule angekommen hatten wir noch etwas Zeit und warteten einfach im Eingangsbereich. Kurz nach 11 Uhr kam eine nette Lehrerin und bat uns in einen kleinen Raum. Dort gab sie mir meinen Stundenplan und andere organisatorische Zettel.
😉
Joy musste dann auf Arbeit und ich sollte nun einen Zeitungsartikel lesen und dazu Fragen beantworten und einen Text schreiben über irgendein Thema. Danach war ich eine Stunde mit im Unterricht und lernte meine Klasse kennen, die sehr nett ist. Der Schultag war vorbei, nachdem noch eine andere Frau mit mir gesprochen hatte und ein paar Tests gemacht hat. Es ging dann mit dem Bus 15:25 Uhr nach Hause. Leider fahre ich nachmittags immer eine Stunde Bus.

Mittwoch ist mein kürzester Tag in der Woche. Da habe ich nämlich schon 12:40 Uhr Schluss. An diesem Tag habe ich mich bei jeder Stunde bei den Lehrern vorgestellt und erstmal nur zugehört und versucht mitzuschreiben. Trotzdem hatte ich an diesem Tag ganz schön Heimweh. Obwohl ich auch Leute gefunden habe, die mich immer zu meinen Räumen bringen und die wirklich ganz nett sind. Aber alles war einfach so groß und so neu und so überwältigend. Ich habe aber auch an diesem Abend mit meiner Mama telefoniert.

Am Donnerstag war wieder ein langer Tag. Die ersten beiden Stunden hatten wir Biologie und da nehmen wir gerade das Thema DNA durch. Zum Glück hatte ich das schon in Deutschland und komme deswegen sehr gut mit. Ich sitze neben Mädchen, die ich sehr nett finde und wir haben in Bio über irgendwas sehr Lustiges gelacht. Aber leider komme ich nicht überall so gut mit, wie in Bio. In Mathe verstehe ich einfach absolut gar nichts. Aber das wird schon (hoffe ich). Ich war dann leider erst wieder halb fünf zu Hause. Manchmal gehe ich am späten Nachmittag mit Joy eine Runde mit dem Hund. Und Schule ist irgendwie in den ersten Tagen sehr anstrengend. Schule und Seeluft macht sehr müde, deswegen werde ich hier auch immer sehr früh müde und gehe dann ins Bett.

Freitag hatten wir unter anderem wieder Biologie und diesmal hatten wir eine andere, aber auch sehr nette Lehrerin. Diese brachte total leckeren Schokokuchen mit, weil sie fand, dass die Schüler für ihre guten Ergebnisse in den Prüfungen, die sie geschrieben hatten, bevor ich kam, belohnt werden sollten. An diesem Tag war ich sehr glücklich. Zum einen, weil endlich Wochenende war und zum anderen, weil ich am Samstag zwei andere Mädchen (eine aus Deutschland und eine aus Frankreich) treffen würde.

Vom Samstag erzähle ich später 😊

Eure Linda

PS: So stressig hört sich das vielleicht jetzt gar nicht an…aber die Zeit vergeht so unglaublich schnell. Da will man gerade anfangen zu schreiben und dann ist auch schon wieder Schlafenszeit. 😉

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